FAQ zu Induktivhärten und Härtetechnik für Stahl, Eisen u. Metall

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FAQ www.haertetechnik-induktivhaerten.de:

Was heißt Induktionshärten?
Antwort:
Induktionshärten ist eine Form von Hitze-Behandlung, bei dem ein Metall-Teil durch Induktionsheizung erhitzt und dann wieder gekühlt wird. Das vergütete Metall erfährt eine martensitische Umwandlung, die Erhöhung der Härte und der Sprödigkeit des Metallstücks zur Folge hat.

In welchen Bereichen kommt induktives Härten zum Einsatz?
Antwort:
Induktivhärten wird angewendet, um selektive Bereiche in einer Montage z.B Metall, Eisen oder Stahlteile zu bearbeiten, ohne die Eigenschaften des Ganzen Teils zu beeinflussen. Vorwiegend in der Werkzeugherstellung kommt das Induktivhärten zum Einsatz.

Welche Vorteile bietet das induktive Härten gegenüber normale Wärmebehandlung?
Antwort:
Der Hauptvorteil des induktiven Härtens liegt in der Reproduzierbarkeit der gewünschten zeitlichen und örtlichen Temperaturverteilung, welches die Vorraussetzung für das Erreichen des gewünschten Härteprofils sowie der Härtewerte ist. Außerdem bietet das induktive Härten aufgrund der guten Automatisierbarkeit sowie der kurzen Behandlungsdauer die Möglichkeit, den Härteprozess in eine Produktionslinie einzugliedern.

Wie funktioniert Induktivhärten?
Antwort:
Beim Induktiven Härten werden hochfrequente Wirbelströme durch einen mit Wechselstrom durchflossenen wassergekühlten Induktor erzeugt. Die Oberfläche des zu bearbeitenden Metall-, Eisen- oder Stahl-Werkstücks wird auf Härtetemperatur gebracht. Danach wird der Härtebereich sofort abgeschreckt. Die Einhärtetiefe wird durch die Frequenz des Wechselstromes beeinflusst . Je größer die Frequenz, desto geringer ist die Einhärtetiefe.